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Darjeeling


Stellen Sie sich Ingolstadt vor, ca 125.000 Einwohner. So groß ist DARJEELING, auf 2250m Höhe im nördlichsten Zipfel des Himalayagebirges gelegen, kurz dahinter kommt die Grenze zu  Bhutan, im Westen liegt Nepal. Man befindet sich auf dem Dach der Welt, das man entweder mit dem Kleinbus oder einer alten Dampflokomotive, die aus dem Tal kommt, nach einer mühseligen Ruckelfahrt erreicht. Zweifellos gehört Darjeeling und die aktuell 84 drumherum liegenden Teegärten zu den renommiertesten Teeanbaugebieten der Welt. Hier werden in mehreren Ernteperioden Tees der allerersten Klasse geerntet: Die Wärme, der aufsteigende Morgennebel und die steile Hanglage, die nur das Ernten per Hand ermöglicht (Two leaves and a bud - 2 Blätter und eine Spitze) - all diese Kriterien und noch einige mehr sind die Voraussetzung für helle, klare, blumige, manchmal feinherbe Sorten aus diesem Anbaugebiet. Ich selbst habe dort eine ganze Weile verbracht und mehrere Plantagen kennen gelernt. Jeder der stolzen Manager war natürlich der Meinung, dass seine speziell gezüchtete Hybride die besten Tees hervorbringt. Die Tricks, was sie hierfür in den "Nurseries", den Aufzuchtstationen junger Teetriebe tun, damit das auch so wird, wollten sie mir alle nicht verraten....


Darjeeling Flugtee 2020


Aktuelle Information vom 21.5.: Wegen der weltweiten Corona-Pandemie  sind alle Lieferketten unterbrochen. Kein Flugverkehr z.Zt. zwischen Delhi/Calkutta und Frankfurt. Der indische Lock-Down wurde aktuell auf den 31.5. erweitert. Damit sind auch alle innerindischen Lieferketten weiterhin verzögert bzw. erschwert. Es bleibt bei der Hoffnung, die Tees in der ersten Juniwoche zu bekommen. Kunden, die sich bei uns gemeldet haben, bekommen automatisch Nachricht

 

 

 

 

Darjeeling First Flush


Dies bezeichnet die erste große Pflückperiode nach dem Winter von Mitte April bis etwa Mitte Mai. Die Tees sind hell in der Tasse, manchmal nussig oder gar grasig im Aroma.  

Darjeeling Second Flush


Die zweite Pflückperiode geht in den Sommer hinein und bringt etwas kräftigere, sehr charaktervolle Sorten hervor. Die Tasse ist etwas dunkler. Auch hier gibt es wetter- und produktionsbedingt enorm gute Sorten.